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Prosa, Sachbücher, Kurzgeschichten & Dichtung

Nicht alles, was den Weg zwischen Buchdeckel findet, ist einer Erwähnung würdig.
So halte ich es auch mit den eigenen Werken - darum an dieser Stelle bloß ein Auszug.

Belletristik

Unter Belletristik angeführt, die Sparten Romane Kurzgeschichten (erschienen in diversen Anthologien).

Mein erster Roman („Zuadraht„, Leykamverlag bzw. Steirische Verlagsgesellschaft) wurde 2006 veröffentlicht. Ein Krimi, bei dem steirische Spitzenpolitiker reihenweise (und, so nebenbei, hochverdient) gemeuchelt werden und leblos vom Himmel ihrer Macht purzeln wie sonst nur die todessüchtigen Stubenfliegen im Spätherbst.

Der zweite Roman („Jakob und das Labyrinth im Lochsteinland„, 2022, Edition Keiper) ist ein Kinder-Fantasyroman, spielt im steirischen Joglland und entführt in die Sagenwelt vergangener Jahrhunderte, lässt alte Mythen wahr werden und verwickelt zwei Kinder aus dem Heute in atemberauende Abenteuer im Gestern (Ritter, Drache, Magie und all das Pipapo natürlich inklusive).

Der dritte Roman („Tod einer Randnotiz„, 2024, Gmeiner-Verlag) ist ein Amalgam aus Medien- bzw. Gesellschafts- und Kriminalroman und entführt in die Welt der Wachsfiguren bei Madame Tussauds Wien. Zwei Ebenen prägen den Text – die eine (an der Oberfläche), die sich den kriminellen Umtrieben widmet, und jene zweite, die in allen Details das Sittenbild zeichnet, welches Boulevardpresse & Spitzenpolitik (samt Großkonzernen) in unserem schönen Land abgeben – jener Sumpf aus systemischer Korruption, in dem Bestechung durch Inserate, gefällige Berichterstattung gegen Luxusreisen und dergleichen mehr zum Alltag gehören. Wer weiß, aus welcher beruflichen Ecke ich komme, stellt sich am Ende der Lektüre diese Frage womöglich nicht mehr:

Alles bloß Fiktion?

Ein zweiter Teil zur Randnotiz ist übrigens in Arbeit, desgleichen ein zum Zeitgeist kontrapunktischer „echter Männerroman“ (haha, ja, mehr wird hier noch nicht verraten). Und da wäre ja auch noch mein großer historischer Roman, der auf zwei voneinander fast 400 Jahren entfernten Zeitebenen spielt (17. JH und heute) spielt und – begonnen vor bald 20 Jahren – tatsächlich so etwas wie mein Opus magnum in bis zu drei Bänden werden könnte. Nun ja, mal sehen.


Sachbücher

Unter Sachbücher ist eine Vielzahl von mir auf unterschiedlichste Weise begleiteter Projekte aufgelistet – von der prosahaft abgefassten Lebensgeschichte über philosophisch-medizinische Populärwissenschaft hin zu einem Historienschmöker rund um Kulinarik bis zum nüchternen Ratgeber. Die allermeisten Werke habe ich als Ghostwriter für andere verfasst, das eine oder andere aber auch nicht.


Schüttelreime

Und unter Schüttelreime … ach was, lasst euch überraschen! Nur so viel vorneweg: Der Schüttelreim kann bedeutend mehr, als man ihm landläufig zuspricht. Von wegen immer nur zweizeilig und zotig und ordinär (obwohl genau das manchmal so richtig abfährt!). Geistreich, knackig kurz, humorvoll, aber ebenso einfach nur wunderschön pathetisch und in epischer Länge. All das kann der Schüttelreim. Mögen die Freunde der hohen Lyrik noch so sehr die Nasen darüber rümpfen – indes, die Wahrheit einer handverlesenen Schar von Schüttelreim-Meistern ist eine völlig andere. Weil das formale Korsett ihn zur Sonderform innerhalb der Lyrik macht. Und weil dieses Korsett den Verfasser vor Herausforderungen stellt, die über das „gewöhnliche Dichten“ weit hinausgehen.

Der Fußball-Aficionado würde sagen: So muss Champions-League.

Da gibt es beispielsweise einen (einzigen) Menschen, der tatsächlich alle 154 Sonette von Shakespeare verschüttelt hat, und zwar auf eine Weise, dass „herkömmliche“ Übersetzungen ins Deutsche dagegen ziemlich alt aussehen. Oder einer, der sich Max & Moritz der Gebrüder Grimm zur Brust genommen hat. Und und und.

Ach ja: Auch mir wurde zuletzt die Ehre zuteil, für besondere Schüttelverdienste in den aktuellen Almanach der deutschsprachigen Schüttelreimkunst aufgenommen zu werden. Mit Auszügen eines epischen, 9 A-4-Seiten langen Werkes, einer vermutlich nur fiktiven Wahlkampfrede, abgefasst anlässlich der Bundespräsidentenwahl 2016. Titel: „Bertl träumt von der Hof(er)burg„. Mehr wird hier nicht verraten. Außer: Ja, es tut schon auch verdammt gut und streichelt das Ego, die dünne Luft dort oben im Olymp zu schnuppern. Dort, wo die Besten der Besten sitzen.

Aber Vorsicht beim Reinschmökern. Nicht, dass es euch mit dem Schütteln ergeht wie mir – absolute Suchtgefahr!!! Glaubt mir also: Wer erst mal beginnt (so wie ich dereinst), in Schüttelreimen zu denken, für den ist jede Heilung praktisch ausgeschlossen. Da sind Hopfen und Malz tatsächlich verloren – selbst in Schrems.