Willst du die Chefhand nimmer küssen,
fängt´s rasch an mit den Kümmernissen.
Ein Mensch in sehr strengen soldatischen Posen
braucht´s Hirn bloß in homöopathischen Dosen.
War der Soldat beim Bund zu willig,
gab er´s (weil hinten wund) zu billig.
Ein morsches Schiff im Seeverkehr
behagt dem Borkenkäfer sehr.
Aufs Scheißhaus lässt sich´s feiner setzen
im Kilt – statt in Designerfetzen.
Beim Volk führt zu Migränen das
beherzte Sprüh´n von Tränengas.
Wenn Säufer Alkohol verwalten,
führt selten dies zu Wohlverhalten.
Nimmst du zu viel Marillenbrand,
wirst fett bis übern Brillenrand.
Wo Gerstensaft vom Treber winkt,
die Arbeit ruht – der Weber trinkt.
Wo schal und kurz sich Fürze winden,
wirst kaum darin viel Würze finden.
Der Taxler hasst die laxen Tage
mit miserabler Taxen-Lage.
Fliegt dir ins G´sicht mein Hackebeil,
bleibt selten deine Backe heil.
Wo Sandstürm´ von der Seite wehen,
könnt´ ihr nicht in die Weite sehen.
Oder:
Wo Sand nach allen Seiten weht,
ihr selten ferne Weiten seht.
Trifft dich dein Sprengstoff-Fimmel hart,
gehst meist du selbst auf Himmelfahrt.
Pfleg deinen Sprengstoff-Fimmel hart –
nur so gehst fix auf Himmelfahrt.
Sollst nie mit schmalem Lohn wagen
den Hauskauf in Top-Wohnlagen.
Nach zu viel von dem Tresterwein
siehst du wie ein Verwester drein.
Stirbst du als Kind am Sachsenwein,
erspart´s dir das Erwachsensein.
Gemächlich (nach viel Wein) soll sich der Gast erheben,
weil Brechreiz (gar nicht fein) könnt´ sich bei Hast ergeben.

